The Quartet Week

Drei Ensembles, drei Zeitalter des Streichquartetts

© Josep Molina

Die Quartett-Woche

Elf Tage lang steht zum Ende der Spielzeit – wie schon im Vorjahr – das Streichquartett im Zentrum der Ellipse des Pierre Boulez Saals. In spannender Verschränkung widmen sich drei internationale Spitzenensembles drei Zeitaltern der Streichquartettliteratur.

Das Belcea Quartet hat zum 250. Geburtstag des Komponisten über die Saison verteilt bereits einen Zyklus mit sämtlichen Streichquartetten Beethovens gestaltet. Nun erleben diese Meilensteine der Gattung eine Reprise in konzentrierter Form: in chronologischer Folge ihrer Entstehung musiziert, zeichnen die 16 Werke die künstlerische Laufbahn des Komponisten musikalisch nach. Mozart legte mit den Quartettkompositionen aus seinen reiferen Jahren eine der Grundlagen für Beethovens bahnbrechende Innovationen: das Cuarteto Casals präsentiert seine klassischen Werke an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Radikal zeitgenössisch angelegt sind die drei Programme des JACK Quartet, das seit Jahren mit unzähligen Uraufführungen und Auftragswerken die jahrhundertealte Gattung mit neuem Leben erfüllt. Die ganze Spannbreite heutigen Komponierens für Streichquartett – in der klassisch-analogen Besetzung wie auch um elektronische Dimensionen erweitert – wird in Werken von Helmut Lachenmann, Catherine Lamb, Sabrina Schroeder und vielen anderen greifbar.


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