Die Schubert-
Woche

Eine Welt in Liedern

© Gregor Rohrig

„Es gibt kein Lied von Schubert, aus dem man nicht etwas lernen kann“, erklärte einst Johannes Brahms. Etwa 600 Lieder komponierte Schubert in der unvorstellbar kurzen Zeit von eineinhalb Jahrzehnten – doch kaum ein Zehntel davon findet regelmäßig den Weg auf die internationalen Konzertprogramme. Die zyklische Aufführung sämtlicher Lieder im Pierre Boulez Saal, die in der Eröffnungswoche im März 2017 zum Schubert-Jubiläumsjahr mit der Winterreise ihren Anfang nahm, ist deshalb viel mehr als der Versuch, das Werk des Komponisten enzyklopädisch darzustellen: sie kommt einer veritablen musikalischen Entdeckungsreise gleich.

Herzstück des Zyklus in der Saison 2018/19 ist die Schubert-Woche Ende Januar, die die Idee des Schubert-Wochenendes vom Januar 2018 in erweiterter Form fortführt. Künstlerischer Spiritus Rector des Projekts ist wie im Vorjahr Thomas Hampson, der die Woche mit einem Soloabend eröffnet. Außerdem sind u.a. Mark Padmore, Werner Güra und Julien Van Mellaerts zu hören. Junge Sängerinnen und Sänger der Festival Akademie des Heidelberger Frühlings stellen sich in einem öffentlichen Workshop und mehreren Konzerten vor, die von den Pianisten Wolfram Rieger und Hartmut Höll sowie Thomas Hampson geleitet werden.

Bereits im Oktober setzen Sopranistin Mojca Erdmann und Malcolm Martineau die reguläre Reihe der Schubert-Liederabende fort, in deren Rahmen diese Spielzeit auch Luca Pisaroni und Golda Schultz im Pierre Boulez Saal zu Gast sein werden.


VERANSTALTUNGEN DER SCHUBERT-WOCHE

WEITERE VERANSTALTUNGEN IM SCHUBERT-ZYKLUS