Während der Arabic Music Days zeigt eine Ausstellung im Foyer des Pierre Boulez Saals aktuelle Werke der bildenden Künstler Mohammad Jaloos (Jordanien) und Fakher Mohammad (Irak).

Geöffnet Donnerstag bis Samstag von 14.00 Uhr bis zum Ende der Konzertpause

Mohammad Jaloos

Mohammad Jaloos wurde 1960 im jordanischen Amman geboren und studierte Malerei an der Kunstakademie seiner Heimatstadt. Außerdem erwarb er einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaft an der Universität von Jordanien. Seine Werke waren seit 1981 in mehr als 25 Soloausstellungen zu sehen und sind Teil der Sammlungen renommierter internationaler Institutionen, darunter die Jordanische Nationalgalerie, das Marokkanische Nationalmuseum in Casablanca, das Nationale Chinesische Kunstmuseum (NAMOC) in Peking, die Kunstakademie Teheran, das Museum of Modern Art in Kuwait und das syrische Kultusministerium in Damaskus. Er hat eine Vielzahl von journalistischen Artikeln und Rezensionen sowie eine Kurzgeschichtensammlung publiziert, ist Träger mehrerer Auszeichnungen und war Jurymitglied von Ausstellungen und Wettbewerben in Jordanien, Bahrain, Oman und den USA.

Fakher Mohammad

Fakher Mohammad wurde 1954 in Bagdad im Irak geboren und absolvierte sein Studium an der dortigen Kunstakademie mit einem Bachelor- und einem Master-Abschluss. 2003 wurde er im Fach Moderne Malerei promoviert. Derzeit ist er Dekan am College of Fine Arts der Universität Babylon und Mitglied des Iraqi Artists Syndicate und der Society of Iraqi Plastic Artists. Als Pionier in der zeitgenössischen irakischen Kunstszene arbeitet er in einer Vielzahl von Stilen, vom Abstrakten bis zum Gegenständlichen. Er ist Träger internationaler Auszeichnungen, darunter der Sonderpreis des Festivals im französischen Cagnes-sur-Mer 1984 und die Silbermedaille der Faiq Hassan Young Artists Competition 1985 in Bagdad. Viele seiner Werke sind Teil von Privatsammlungen in Ländern der arabischen Welt und Europas.