Künstler

Sa’ed Atshan

Vortrag

Edward Said betrachtete in seinem Werk das Konzept des Kontrapunkts im Kontext von Musik und Literatur und verband es mit Exil und der Erfahrung von Ort und Erinnerung. Sa’ed Atshans Vortrag Counterpoint, Dissent, Exile, and the Palestinian Intellectual („Kontrapunkt, Dissens, Exil und der palästinenische Intellektuelle“) widmet sich Konzeptionen des palästinensischen Intellektuellen und ihrer Beziehung zu Kontrapunkt, zu Dissens gegenüber politischen Regimen und zu Exil. Ausgangspunkte sind dabei das Vermächtnis Edward Saids, das Werk der Politikerin und Aktivistin Hanan Ashrawi in Palästina sowie Atshans eigene Erfahrungen als palästinensischer Akademiker in den USA.

Vortrag und Q&A in englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung. Diese ist über Ihr Smartphone zugänglich. Laden Sie dazu bitte die Sennheiser MobileConnect App herunter.

Bitte verbinden Sie sich im Saal mit dem WiFi-Netzwerk „Edward Said“ (es wird kein Passwort benötigt). Wählen Sie anschließend in der Sennheiser MobileConnect App „Channel 1“, um die Übersetzung zu hören.

Kopfhörer können vor Ort ausgeliehen werden. Ein gültiger Lichtbildausweis (alternativ €20) muss als Pfand hinterlegt werden.

Podcast

ÜBER SA'ED ATSHAN

Sa’ed Atshan ist Assistant Professor für Friedens- und Konfliktforschung am Swarthmore College in Pennsylvania, USA. Zuvor war er Postdoctoral Fellow am Watson Institute for International Studies an der Brown University. Er erhielt seinen Masterabschluss in Sozialanthropologie und Public Policy an der Harvard University und promovierte dort anschließend in Anthropologie und Middle Eastern Studies. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Friedensforschung, politischer Anthropologie, Critical Development Studies sowie Gender und Sexuality Studies. Sa’ed Atshan war Fellow u.a. der Open Society Foundation, der National Science Foundation und der Woodrow Wilson National Foundation. Er arbeitete für die American Civil Liberties Union, das UNHCR und für Human Rights Watch. Er setzt sich außerdem als Aktivist für die Rechte der LGBTQ-Community ein.

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