Lexichaos
Vom Verstehen des Missverstehens zum Missverstehen des Verständlichen

Stimmen und Buchstaben, Tafeln, Türme und Klingeln: Im Pierre Boulez Saal herrscht zehn Tage lang Lexichaos – so der Titel der raumfüllenden Klanginstallation des amerikanischen Künstlers Stephan von Huene (1932–2000). Die Verwirrung der Sprachen, als gottgewollte Zerstreuung der Völker aus der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel bekannt, war eingeschrieben in die Biographie von Huenes, der als Sohn deutscher Eltern in Kalifornien aufwuchs und von 1980 bis zu seinem Tod in Hamburg lebte. Die 1990 entstandene Installation, heute im Besitz des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik an der Berliner Humboldt-Universität, lässt ein hochaktuelles Thema sicht- und hörbar werden: die sprachliche Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher nationaler und kultureller Herkunft. Von Huenes Werk zeigt Sprache nicht nur ganz direkt im Sinne ihrer einzelnen Zeichen und Klänge, sondern eröffnet auch eine metaphorische Deutung. In den Worten des Künstlers: „Zwischen den Sprachen liegen nicht nur die Bedeutung von Wörtern, die Übersetzung, sondern ganze Weltbilder.“


Aufgrund der hohen Nachfrage ist die Ausstellung ab sofort ganztätig von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Ab Mittwoch, 31. März ist der Eintritt nur mit einem tagesaktuellen negativen Coronavirus-Testergebnis möglich.Die

Der Eintritt ist frei. Kostenlose Zeitfensterkarten sind hier oder telefonisch unter +49 30 4799 7411 erhältlich. Vor Ort findet kein Kartenverkauf statt.

Zu den Zeitfensterkarten.

Details zu den für die Ausstellung ab 31. März gültigen Schutz- und Hygienemaßnahmen entnehmen Sie bitte diesem Dokument:

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