Veranstaltung Abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation fallen sämtliche Veranstaltungen im Pierre Boulez Saal bis inklusive 19. April 2020 aus oder werden auf unbestimmte Zeit verschoben.

Bereits erworbene Karten können selbstverständlich zurückgegeben werden. Details zum Rückgabemodus und aktuelle Informationen finden Sie hier

Wir freuen uns darauf, Sie bald wieder im Saal begrüßen zu dürfen.

Künstler

Jean Kalman

Lichtdesign

Gilbert Nouno

Sounddesign, Synthesizer & Lichtdesign

Studierende der Barenboim-Said Akademie

Programm

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 8 c-moll op. 110

Sofia Gubaidulina

Vivente – non vivente für Synthesizer

Dauer der Veranstaltung: ca. 1h 45m mit einer Pause

Im Anschluss an Elizabeth Wilsons Vortrag über Schostakowitsch spüren Studierende und Lehrende der Barenboim-Said Akademie der „Doppelzüngigkeit“ sowjetischer Komponistinnen und Komponisten nach. György Kurtág schuf aus Bachs Orgelbüchlein feinfühlige Miniaturen für zwei Klaviere. Schostakowitsch widmete sein achtes Streichquartett den Opfern des Faschismus. Sofia Gubaidulina, die 1979 beim 6. Kongress des Sowjetischen Komponistenverbandes von Tichon Chrennikow geächtet wurde, unterwanderte in Vivente – non vivente mit elektronischer Experimentierfreude furchtlos die staatliche Autorität. Knapp 40 Jahre nach seiner Flucht aus Ungarn 1956 warf György Ligeti einen Blick zurück, um weiter vorwärts zu gehen: Seine Sonate für Viola solo, ein musikalischer Höhepunkt des 20. Jahrhunderts, ist beeinflusst von der Musik der Renaissance und des Barock, traditioneller osteuropäischer Musik und Jazz.

Ergänzend zu Vorträgen und Musik ist während der Edward W. Said Days 2020 im Foyer der Barenboim-Said Akademie die Ausstellung Dry mit Werken des Fotografen Abdo Shanan zu sehen.